Projektwoche und Sommerfest an der EKS
Bei schönstem Sommerwetter gab die Erich Kästner-Schule der letzten Schulwoche vor den großen Ferien ein anderes, buntes Gesicht: Losgelöst von den Klassenverbänden fanden sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen – es war Projektwochenzeit!
Dem Kollegium gelang es wieder, viele unterschiedliche Angebote auf die Beine zu stellen. In Zeiten, in denen junge Menschen viel zu oft viele Stunden täglich Soziale Medien konsumieren und viele eine Abhängigkeit zu ihren Geräten entwickeln, war eine solche Projektwoche eine willkommene und wichtige Ergänzung zum herkömmlichen Schulunterricht. Nicht das Konsumieren, sondern das Selbermachen war angesagt. So war der Kunstraum von eigentümlichen Kreaturen bevölkert: Ausgeliebte Stofftiere wurden in Gipsbinden gehüllt und nach der Trocknung fantasievoll bemalt; so entstanden unter anderem Einhornhunde, Dinokaninchen und Apfelspinnen. Der Gruppenraum des Projekts „Bücher und Collegeblöcke binden“ war von kreativer Unordnung geprägt und sah anschließend aus wie von einer Windhose getroffen. Hier entstanden Notiz- und Skizzenblöcke, Klebezettelbüchlein und Collegeblöcke für das kommende Schuljahr.
Die Schönen Künste kamen bei der Auswahl der Projekte nicht zu kurz. Im Projekt „Licht trifft auf Bewegung – ein digitales Kunstprojekt“ wurden Licht- und Schatteninstallationen nach Christian Boltanski erstellt. Außerdem entstanden Tagtool-Filme, Miniwelten per Fotografie und Stop-Motion-Filme. Die Grundlagen des Strickens wurden in einem weiteren Projekt gelehrt. Hier wurden neben den „Sophie scarfs“ auch Freundschaftsarmbänder geknüpft.
Das sehr bewegungsorientierte Projekt „Le Parkour“ bescherte den Mädchen und Jungs neben viel Spaß teilweise auch ordentlich Muskelkater. Etwas gemütlicher ging es beim Brettspiel-Projekt zu, welches großen Anklang in der Schülerschaft gefunden hatte. Auch im „Makerspace“ wurde intensiv gearbeitet, bis der 3-D-Drucker quasi glühte.„Feel the beat“ – unter diesem Motto konnten die Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Talent erproben. In kleinen Gruppen wurden Tänze einstudiert, Lieder gesungen, eigene Songs und Beats erstellt und das Spielen von Instrumenten vertieft. Das Projekt „Rhythmische Fitness“ studierte unter anderem einen Auftritt ein, der Step-Aerobic und Drums Alive miteinander verband. Eine weitere Projektgruppe machte jedem GaLa-Bau Konkurrenz, indem Beete und Rabatten auf dem Schulgelände neugestaltet wurden.
An allen Projekttagen kamen aus der Schulküche verführerische Düfte: Die internationale Küche wurde den Mädchen und Jungen nahegebracht. Couscoussalat, Shakshuka, Pasta mit Pesto, usw. – alles „from scratch“ selbstgemacht.Die Projekttage wurden mit einem Sommerfest beendet, auf dem die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse vorstellten. Eltern, Erziehenden und Freunde waren herzlich eingeladen, sich einen netten Nachmittag bei Kuchen, Bratwurst und Vorführungen auf dem Schulgelände zu machen. Nach einem verregneten Vormittag rissen pünktlich zum Beginn die Wolken auf, so dass drinnen und draußen ein reges Treiben herrschte.
Viele Erziehende beteiligten sich mit einer Kuchenspende. Auch Herzhaftes war dabei. So konnte eine üppige Cafeteria betrieben werden, deren Erlöse zum einen der Anschaffung neuer Spiel- und Sportgeräte dient und zum anderen die wertvolle Arbeit des Petri-Hauses in Schleswig unterstützen soll. Danke an alle Beteiligten!


































